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Fortschritt durch Rückschritt in der Zerspanung

Die Deckel FP3L – in der Zerspanung ein bewährter Helfer – auch im digitalen Zeitalter

Zerspanung mit Deckel FPL3

Konventionelles Mehrachs-Fräsen gegen CNC-Fräsen

CNC-gesteuerte Maschinen sind unentbehrlich und haben die Zerspanung enorm rationalisiert und vieles leichter gemacht. Die „Intelligenz“, die die CNC-Fräsmaschinen besitzen entlasten den Werker und sorgen für präzise wiederholbare Produktionsprozesse.

Das hat aber auch eine Kehrseite: Das Denken bei der Festlegung der optimalen  Produktionsschritte wird nicht mehr so herausgefordert. Bei kleineren Losgrößen und speziellen Kundenanforderungen steht der Programmieraufwand in keinem wirtschaftlichen Verhältnis zur Einsparung. So kam es zum Einsatz einer konventionellen Deckel FP3L in der Zerspanung als Ergänzung zu den 3-Achsfräsmaschinen.

 

 

Konventionelles Fräsen bei der Skornia Metallverarbeitung

3-AchsfräsmaschinenDer ideale Zwischenweg für die Skornia Metallverarbeitung ist daher die fallweise Ergänzung der CNC-3-Achsfräsmachinen durch die neu erworbene konventionelle Deckel FP3L, die immerhin schon 30 Jahre ihren Dienst getan hat.

Konstruktionsänderungen während oder nach der Fertigung lassen sich schneller und mit weniger Aufwand umsetzen. Ebenso lassen sich Nachbesserungen schneller und kostengünstiger durchführen. Geschäftsführer Manuel Skornia macht es bildlich: „Man muss nicht immer mit Kanonen auf Spatzen schießen. Die Mängel einer CNC-3-Achsfräsmaschine gegenüber einer CNC-5-Achsfräsmaschine lassen sich so oftmals durch die Ergänzung mit der konventionellen Deckel FP3L schneller als mit einer CNC-5-Achsfräsmaschine ausgleichen.“

Da die Skornia Metallverarbeitung verstärkt auch in der Zukunft auf die Ausbildung neuer Fachkräfte in der Zerspanung setzt, sieht Manuel Skornia auch  Vorteile für die Entwicklung qualifizierter Mitarbeiter, insbesondere von Feinmechanikern: „Die Arbeit mit konventionellen Mitteln fördert das Verständnis der Reihenfolge bei  mehrdimensionalen Fräsvorgängen bei den Auszubildenden. Ob etwas technisch sinnvoll machbar ist, ob die Schnittgeschwindigkeit stimmt, und was die wirtschaftlichsten Schritte sind, wird besser verständlich. Das Gefühl für den Fertigungsprozess wird entwickelt.“