In nicht wenigen Köpfen sind Flüchtlinge schon wegen ihrer Herkunft störend bis unerträglich. Gegen die Wirklichkeit wird alles “Fremde” über einen Kamm geschoren. Eine wahre Geschichte von Flucht und Integration ist der Weg von Ahmed Mahmmud Shukur.
Krieg und Flucht
Integration und Freunde
Die nächsten Stationen in den folgenden Monaten waren Flüchtlingsheime in München, Gießen und Marburg. Schließlich wurde er im Zuge der Verteilung der Flüchtlinge nach Biebergemünd-Rossbach transferiert. Dort lebt seit Anfang 2017 in einer Flüchtlingsunterkunft mit zwei weiteren Flüchtlingen in Bieber.
Wichtig für Herr Shukur war die vertrauensvolle Unterstützung durch den Flüchtlingsbetreuer. Er half ihm bei der Planung einer guten Zukunft und nach Abwägung verschiedener Möglichkeiten kam der Kontakt mit der Skornia Metallverarbeitung zustande. Nach erfolgreichen Eingangstests und auf Empfehlung des Flüchtlingsbetreuers wurde er schließlich zu einem Praktikum eingeladen.

Mit Herz und Engagement wird Herr Shukur im Betrieb von Roland Steigerwald betreut und hat so schon seine kleine Heimat gefunden; zumal sein Aufenthalt bis 2024 gesichert ist. In schon fast einwandfreiem Deutsch erzählt er: „Es macht Spaß bei der Skornia, ich habe nette und hilfsbereite Kollegen. Roland hilft mir viel und die Chefin ist zufrieden und hört mir auch zu.“
Aber auch privat ist er engagiert und ist in Bieber bei der Freiwilligen Feuerwehr. Sein größter Wunsch ist es aus der mit mehreren Flüchtlingen belegten Unterkunft zu kommen und eine Wohnung für sich zu finden, in der er Ruhe findet: für sich und um seine Ausbildung erfolgreich zu Ende zu führen.
Herr Shukur hat den Weg für eine gute Zukunft und die Skornia Metallverarbeitung einen engagierten Mitarbeiter mit der Perspektive eines guten Facharbeiters gewonnen.
So geht Integration!

